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Ob wir durch die Nase atmen oder durch den Mund, beides wirkt sich auf unsere Stimme aus. Dabei dürfen wir auch bedenken, dass viele unter uns eine beeinträchtigte Nasenatmung haben, weil sie vielleicht einen chronischen Schnupfen haben oder unter Allergien leiden. Und besonders Allergien wie Heuschnupfen sind begünstigt durch die Klimaveränderungen. So haben viele oft nur noch wenige Wochen im Jahr überhaupt Ruhe vor den Allergenen, auf die sie reagieren. Kaum wird es mild, sind manche Pollen schon wieder aktiv.
Unsere Nase funktioniert bei unserer Atmung wie ein Filter, eine Bewässerungs- und gleichzeitig wie eine kleine Heizungsanlage. Dazu dienen die dortigen Flimmerhärchen oder Nasenhaare, die Schleimhäute und die Strukturen in den Nasenmuscheln. Sie bilden sozusagen eine Klimaanlage. Zudem verbessert das in den Nebenhöhlen gebildete Stickstoffmonoxid, dass die Blutgefäße in der Lunge weitet, unsere Aufnahme von Sauerstoff oder, um es noch klarer zu formulieren, den Gasaustausch. Der Weg der Luft führt dazu durch die Nasenlöcher über den Nasenvorhof durch die Nasenhaupthöhle vorbei an der Riechschleimhaut, das Gewebe, dass in unserer Nasenhöhle für die Geruchswahrnehmung zuständig ist, weiter über den Rachen in unsere Luftröhre. Dabei wird die eingeatmete Luft erwärmt, von Partikeln wie Staub gereinigt und befeuchtet, damit unsere unteren Atemwege nicht austrocknen.
Zudem fördert das Atmen durch die Nasen unsere Zwerchfellatmung, steigert die Sauerstoffversorgung im Vergleich zur Atmung durch den Mund und schützt vor dem Austrocknen. So ist die Nase auch Schutz beispielsweise gegen Keime. Und bei der Ausatmung erzeugt der Luftstrom, wenn er durch die Nase erfolgt, einen höheren Atemwiderstand und hilft so unserer Lungenfunktion. Übrigens ist der Weg bei der Nasenatmung auch etwas länger und es ist völlig normal, dass die Schleimhäute in unserer Nase sich abwechseln mit an- und abschwellen. Das heißt meistens arbeitet ein Nasenloch und das zweite ruht sich aus.
Umgekehrt bedeutet das, dass die Atmung durch den Mund die Schleimhäute eher austrocknet und das mag unserer Stimmapparat weniger. Da hilft es zu wissen, wo denn eure Speicheldrüsen im Mund sich befinden. Denn dann könnt ihr diese bewusst ansteuern, wenn ihr einen trockenen Mund habt. Noch besser wäre natürlich langsam bewusst zu trinken, aber als Notbehelf, wenn ihr nichts zu trinken zur Hand habt, hilft es sehr zu wissen, wo sie sind. Übrigens neigen wir im Stress zu einer eher verkürzten Atmung und auch eher zur Atmung durch den Mund. Das macht es dann der Stimme nochmal schwerer. Heißt also, die Atmung wirkt sich sehr auf unsere Stimme aus.
Am 17. Februar gibt es einigen Tipps und Übungen für die Atmung. Seid wieder dabei.
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Sabine Berg
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